Süß muss keine Sünde sein

Mittwoch, 16. August 2017

Was ist der Unterschied zu einer Fructose-Intoleranz?


Die Fruchtzuckerunverträglichkeit (Fructosemalabsorption), bei der die Aufnahme von Fruchtzucker durch den Darm in das Blut nicht richtig funktioniert, kann sich im Laufe des Lebens entwickeln und auch wieder gänzlich verschwinden.

Die Fructose-Intoleranz hingegen ist ein angeborener Enzymdefekt, der bereits im Kleinkindalter festgestellt wird und ein Leben lang besteht.



Wie wird eine Fructosemalabsorption diagnostiziert?


Durch einen Atemtest (H2-Atemtest) kann die Diagnose gestellt werden. Dabei wird auf nüchternen Magen eine Fructoselösung getrunken. Anschließend wird in regelmäßigen Zeitabständen in ein Gerät geblasen, das die Wasserstoff-Konzentration (H2) der Ausatemluft misst. Anhand dieser Konzentration kann man darauf schließen, ob eine Fructosemalabsorption vorliegt oder nicht.



Fructose-Intoleranz: Schulmedizinische Maßnahmen


Symptomatische Therapie

Da die üblichen Untersuchungen der Schulmedizin (Darmspiegelung) keine Defekte ans Tageslicht bringen, wird der Patient oft mit der Diagnose Reizdarmsyndrom oder - noch schlimmer - mit den Worten "Das ist psychosomatisch" abgespeist. Infolgedessen therapiert die Schulmedizin die Symptome.

Der Patient erhält Arzneimittel gegen Durchfall, Medikamente gegen Blähungen, entkrampfende sowie schmerzlindernde Arzneimittel gegen die Bauchkrämpfe und Antidepressiva, wenn die Depressionen überhand nehmen. Dadurch wird er natürlich zum Dauerpatient. Die ständige Einnahme von Medikamenten führt früher oder später zu neuen Beschwerden, kann also nicht als endgültige Lösung betrachtet werden.


Antibiotika-Therapie


Falls doch einmal ein Wasserstoff-Atemtest vorgenommen wird und dieser positiv ausfällt, kann es durchaus sein, dass der Therapeut auch Antibiotika verordnet. Da eine Antibiotika-Therapie aber oft auch erst Auslöser einer Fruchtzuckerintoleranz sein kann, ist dieses Vorgehen riskant, wenn auch zweifelsohne verlockend. In jedem Falle ist im Anschluss an eine solche Behandlung ein gründlicher Aufbau der Darmflora mit vorteilhaften Darmbakterien vorzunehmen, um einer erneuten Fehlbesiedlung vorzubeugen.



Fructose-Intoleranz: Ganzheitliche Maßnahmen


Ein ganzheitlich tätiger Therapeut wird bei den beschriebenen Verdauungsbeschwerden hingegen erst einmal sämtliche Nahrungsmittel-Intoleranzen abklären.

Steht die Diagnose Fructose-Intoleranz fest, verspricht die sofortige Ernährungsumstellung eine meist unmittelbare Linderung der Beschwerden. Je nach Ausprägung der Fruchtzuckerintoleranz kann das mehrwöchige oder mehrmonatige Meiden von Fructose gemeinsam mit einer Symbioselenkung (Aufbau der Darmflora) bereits zu einer Heilung der Fructose-Intoleranz oder zumindest einer Verträglichkeit einer höheren Fructose-Menge führen. Die ganzheitlichen Maßnahmen bei Fructose-Intoleranz sind die folgenden:



Ernährungsprogramm bei Fructose-Intoleranz


Zu aller erst sollten - sobald eine Fructose-Intoleranz vermutet wird - ALLE fructose- und am besten auch alle zuckerreichen Speisen gemieden werden, damit sich das Verdauungssystem erholen kann.

Verboten sind: Die meisten Früchte und alle Produkte, in denen Früchte enthalten sind (wie z.B. Fruchtsäfte, Fruchtshakes, Fruchtjoghurts etc.) - Äpfel, Birnen, Mangos, Trauben, Quitten und nahezu sämtliche Trockenfrüchte; Süßigkeiten, Honig, Marmelade und andere süße Brotaufstriche, Fertigprodukte, Diabetikerprodukte, alle Produkte mit den Zuckeraustauschstoffen Xylit, Sorbit, Yacon-Wurzel, Maltit.

Die tägliche Fructosemenge sollte 2 Gramm nicht überschreiten. Anhand von Nahrungsmitteltabellen (die den Fructosegehalt angeben) in der einschlägigen Literatur oder auch im Internet können die geeigneten Lebensmittel entsprechend ausgewählt werden.

Diese 2 Gramm sind beispielsweise bereits in 30 Gramm Apfel oder 8 Gramm Trockenfeige enthalten. Gleichzeitig sind diese 2 Gramm erst mit 3 Kilogramm Champignons oder Buchweizen, mit 4 Kilogramm Endiviensalat, mit 10 Kilogramm Avocados oder mit 1,5 Kilogramm Kartoffeln erreicht. Es gibt also durchaus noch eine vielfältige Auswahl an Lebensmitteln, aus denen bei einer Fructose-Intoleranz eine gesunde Ernährung zusammengestellt werden kann.

Zu den fructoseärmsten Lebensmitteln gehören Pilze, Avocados, grüne Blattgemüse, Zucchini, Knollensellerie.

Von den meisten anderen Gemüsesorten können kleine Mengen gegessen werden, jedoch sollten in der Anfangsphase Lauch, Zwiebeln und Hülsenfrüchte gemieden werden, da diese bekanntlich zu einer Verstärkung der Gasbildung führen können.

Greifen sie stattdessen zu Nüsse, Mandeln, Kokosnüsse und Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Hanf etc.), Kartoffeln, Glutenfreie Beilagen wie Mais, Buchweizen, Hirse, Quinoa und Reis. Vollkornprodukte (achten Sie beim Kauf von Brot auf Fructose-Zusätze), diese sollten jedoch nur geringfügig verzehrt werden. Fleisch, Fisch und Eier (jedoch frisch zubereitet und nicht in Form von Wurst oder anderweitigen Fertigprodukten).

Natürliche Milchprodukte sind zwar fructosefrei, da ein Fructose-intoleranter Darm jedoch gerne auch eine Lactose-Intoleranz entwickelt und Milchprodukte noch weitere Nachteile haben, raten wir vom Verzehr von Milchprodukten ab. Falls keine Lactose-Intoleranz vorliegt, essen Sie Obst zusammen mit Milchprodukten.

Falls Ihre Fructose-Intoleranz eher gemäßigt ausgeprägt ist, dann können Sie eventuell auch kleine Mengen an fructoseärmeren Früchten in Ihren Speiseplan integrieren, wie z.B. Papaya, Rhabarber, Mandarinen und Aprikosen.


Wichtige Ernährungstipps bei Fructose-Intoleranz


Glucose verbessert die Verträglichkeit der Fructose.

Interessanterweise erhöht die Anwesenheit von Glucose in einem Lebensmittel die Resorption der Fructose aus dem Darm in die Blutbahn.

Früchte zum Beispiel enthalten gleichzeitig Fructose und Glucose. Doch gibt es nun Früchte, die deutlich mehr Fructose als Glucose enthalten. Diese Früchte gelten als unverträglich. Genauso gibt es jedoch auch Früchte, die in etwa gleich viel Fructose wie Glucose oder sogar weniger Fructose als Glucose enthalten. Dazu gehören z.B. Aprikosen, Avocados, Bananen, Beerenfrüchte Litchis und Papayas. Diese sind verträglicher.

Um diesen Mechanismus auszunutzen wird oft empfohlen, einfach über fructosereiche Lebensmittel Traubenzucker (reine Glucose) im Verhältnis 1 : 1 zu streuen. Zwar hilft dieser Trick manchen Fructose-Intoleranten recht gut, doch sollte berücksichtigt werden, dass auch Traubenzucker ein isolierter Industriezucker ist, dem wichtige Mikronährstoffe fehlen und der darüber hinaus die Bauchspeicheldrüse überlasten und den Blutzuckerspiegel enorm aus dem Gleichgewicht bringen kann.



Früchte nicht auf leeren Magen essen


Während beim gesunden Menschen die Gewohnheit, Früchte als Nachtisch zu essen, langfristig zu einer Störung der Darmflora führen kann und erfahrungsgemäß der Verzehr von Früchten auf leeren Magen sehr viel verträglicher ist, verhält es sich bei der Fructose‑Intoleranz gerade umgekehrt.

Falls überhaupt Früchte vertragen werden, so sind diese nach einer Mahlzeit verzehrt sehr viel bekömmlicher. Allerdings könnte der Grund dafür im Glucosegehalt der Hauptmahlzeit liegen (auch Gemüse, Teigwaren etc. enthalten Glucose), so dass hier der oben genannte Mechanismus wieder ins Spiel kommen könnte.



Vorsicht mit Ballaststoffen!



Ballaststoffe haben sehr viele gesundheitliche Vorteile, besonders dann, wenn es sich um die richtigen Ballaststoffe handelt. Bei einer Fructose-Intoleranz jedoch können Ballaststoffe den ohnehin strapazierten Verdauungstrakt noch weiter irritieren. Sie fördern die Gasbildung und können daher die Fructose-Intoleranz-Symptome noch weiter verstärken. Ballaststoffe sollten daher nur in zurückhaltenden Mengen konsumiert werden. Keinesfalls sollten Ballaststoffe in Form von Kleie zugeführt werden.



Welcher Zucker bei Fructoseintoleranz?


Verträglich sind Traubenzucker und oft auch Milchzucker (sofern keine gleichzeitige Lactose-Intoleranz vorliegt).

Gesünder wären natürlich Steviaprodukte aller Art, auch Erythrit wird meist vertragen.

Von allen Siruparten kann auch Reissirup eingesetzt werden, der in den meisten Fällen keine Fructose enthält.



Aufbau der Darmflora (Darmsanierung) und die Darmschleimhaut heilen



Eine Dysbiose, also ein Ungleichgewicht der Darmflora ist der mögliche Auslöser einer Fructose-Intoleranz. Im Laufe der Erkrankung verstärkt sich die Dysbiose weiter - und zwar in einem so extremen Maß, dass aufgrund der daraufhin eintretenden Schwächung des Immunsystems unzählige weitere Beschwerden und Erkrankungen auftreten können. Folglich muss dem Aufbau der Darmflora bei einer Fructose-Intoleranz erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Probiotische Joghurts eignen sich für diesen Zweck jedoch keinesfalls, da einerseits der verstärkte Verzehr von Milchprodukten bei einer vorliegenden Fructose-Intoleranz in einer Lactose-Intoleranz münden kann und andererseits in vielen Joghurts nur geringe Mengen an nützlichen Bakterien vorhanden sind. Deutlich wirkungsvoller ist hier eine umfassende Darmsanierung.

Gerstengras oder besser Gerstengrassaftpulver enthält sowohl ein besonderes Protein als auch einen besonderen Ballaststoff, die beide der Darmschleimhaut bei Zellreparaturen und neuem Zellaufbau helfen können. Ein täglicher Shake aus Gerstengraspulver und Wasser ist daher bei einer Fructose-Intoleranz äußerst empfehlenswert.


Haben Sie mit Hilfe eines Ernährungsexperten festgestellt, welche Lebensmittel und welche Menge Fruchtzucker Ihnen keine Probleme bereiten, dann können Sie in vielen Fällen ohne Beschwerden leben. Wichtig: Es gibt keine allgemeinen Tipps und Verbote. Testen Sie immer wieder die Verträglichkeitsschwelle aus. Manchmal erholt sich das lädierte Transportsystem im Darm und Sie können sogar einen Apfel oder etwas Honig ohne Reue essen. 


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Samstag, 12. August 2017

Fruchtzuckerunverträglichkeit - Wenn Obst Beschwerden verursacht


5x Obst und Gemüse am Tag! - Was für Gesunde eine Fülle an wertvollen Nährstoffen bringt, kann für andere ziemlich unangenehme Beschwerden bedeuten. Dabei ist die Diagnose "Fructosemalabsorption" sehr einfach und schmerzfrei festzustellen.



ALLGEMEINES

Die Fructosemalabsorption ist eine Fruchtzuckerunverträglichkeit.


Durch die unzureichende Aufnahme von Fructose (Fruchtzucker) im Dünndarm gelangt diese unverdaut in den Dickdarm. Dort wird Fructose von Bakterien abgebaut, wobei Stoffwechselprodukte anfallen, die teilweise zu sehr heftigen Beschwerden führen.

Die Aufnahme von Fructose und Zuckeraustauschstoffen (Diabetikerzucker) findet auch bei intakter Dünndarmfunktion nur in einem begrenzten Ausmaß statt.


Was ist Fructose?


Fructose ist ein Fruchtzucker, auch Einfachzucker genannt, der - oft gemeinsam mit Glucose - in vielen Lebensmitteln in unterschiedlicher Menge und Verteilung vorhanden ist.

Besonders fructosereich sind Früchte und sämtliche Produkte, in denen Früchte verarbeitet wurden (Marmelade, Fruchtsäfte, Obstkuchen, Trockenfrüchte, Fruchtjoghurts, Milchshakes mit Früchten etc.).


Wer gerne Light- oder Diät-Produkte einkauft, sollte wissen, dass in diesen Produkten oft reine Fructose als Süßungsmittel verwendet wird. Auch in speziellen Diabetiker-Produkten ersetzt die Fructose den Haushaltszucker.


Da jedoch auch der Haushaltszucker zur Hälfte aus Fructose besteht (die andere Hälfte ist Glucose), können alle gezuckerten Produkte zu den im folgenden Abschnitt genannten Symptomen führen. Dies ist besonders bei langjährigen Fructose-Intoleranten der Fall, während Menschen mit geringfügiger Fruchtzuckerintoleranz-Ausprägung den gewöhnlichen Haushaltszucker manchmal recht gut vertragen können.

Da insbesondere Fertigprodukte oft versteckten Zucker enthalten, ist das Lesen der Zutatenliste für Fructose-Intolerante ein Muss.

Leider gibt es auch einige Süßungsmittel wie z.B. Maissirup oder auch Agavendicksaft, die außerordentlich fructosereich sind, ohne dass dies irgendwo auf dem betreffenden Produkt vermerkt wäre.

Symptome der Fruchtzuckerunverträglichkeit


Blähungen, Darmgeräusche, Bauchschmerzen oder Krämpfe, Durchfall (aber auch Verstopfung), Völlegefühl, Aufstoßen, Übelkeit und Sodbrennen.


Bei länger anhaltenden Beschwerden treten häufig auch Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Stimmungsverschlechterungen und Antriebslosigkeit auf. Die Symptome bei einer Fructose-Intoleranz treten ca. 30 bis 90 Minuten nach der Fructosezufuhr auf.


Entscheidend ist immer die Menge an zugeführter Fructose, die individuelle Ausprägung der Fructoseintoleranz und ob gleichzeitig Sorbit (verursacht eine Verschlechterung der Symptome) oder Glucose (verursacht eine Verbesserung der Symptome) aufgenommen wird.

Samstag, 5. August 2017

Nuss /Apfelkuchen mit Stevia gebacken


Zutaten

400 g Äpfel, geraspelt
5 m.-große Ei(er)
200 g Haselnüsse, gehackt
20 g Mehl
60 g Paniermehl, oder Grieß
1 Pck. Backpulver
1 EL Honig, oder Ahornsirup
1 EL Amaretto

Zubereitung

Die Eier trennen. Eigelb mit Stevia schaumig schlagen. Geraspelte Äpfel, Haselnüsse, Backpulver, Mehl, Paniermehl, Amaretto, Honig hinzugeben und gut verrühren. Eiweiß zu Eischnee aufschlagen und unterheben. Teig in eine 24/26 cm Backform geben und bei 180 Grad ca. 50-60 Minuten backen. Kalorien p. P.: ca. 150 kcal

Einen Kuchen, den man auch mal während einer Diät backen und essen kann.
Guten Appetit.

Montag, 17. Juli 2017

Diabetes & die Folgeerkrankungen




Diabetes kann viele unangenehme Folgeerkrankungen haben. Die Augen werden schlecht, die Blutgefäße angegriffen und Nervenkrankheiten ausgelöst. Lassen Sie es nicht so weit kommen. Setzen Sie unsere Tipps in die Tat um und beobachten Sie die Veränderungen, die mit Ihnen und Ihrem Diabetes(-risiko) geschehen werden.


Diabetes durch Vitamin-D-Mangel


Ein Vitamin-D-Mangel spielt eine deutlich größere Rolle bei der Entstehung von Diabetes als bislang gedacht. Eigentlich war man immer der Meinung, dass Übergewicht ein enormer Risikofaktor für Diabetes darstelle. Jetzt hat sich gezeigt, dass Vitamin-D-Mangel ein Risikofaktor, der sich auf die Diabetesgefahr sogar noch stärker auswirkt als Übergewicht.

Es ist daher – obwohl man sich das kaum vorstellen kann – von extremer Wichtigkeit, dass Sie TÄGLICH Sonne an Ihre Haut lassen, da Vitamin D mit Hilfe der Sonnenstrahlung in der Haut gebildet wird.


Das richtige Darmbakterien-Verhältnis


Der Zustand der Darmflora ist ein Diagnose-Kriterium für Diabetes. Eine Unausgeglichenheit der Darmflora könnte Mitursache oder auch Auslöser für Diabetes sein.

Sanieren Sie Ihre Darmflora. Eine gesunde basenüberschüssige Ernährung schafft die Grundlage dafür, dass sich die guten Darmbakterien gerne in unserem Verdauungssystem aufhalten.

Knoblauch entgiftet und liefert gleichzeitig den nützlichen Darmbakterien Nahrung. Allerdings wirkt Knoblauch nur, wenn er roh verzehrt wird.

Pfefferminzöl vernichtet schädliche Bakterien. Pfefferminzöl kann seine Wirkung gegen schädliche Bakterien jedoch nur entfalten, wenn es bis in den Dünndarm gelangen kann. Um dies zu erreichen, sollte das Pfefferminzöl in magensaftresistenten Kapseln eingenommen werden.

Lapacho-Extrakt ist eine andere hervorragende Wahl, um den Körper von Schadbakterien zu reinigen.

Bentonit ist ein weiteres gutes Mittel zur Entgiftung. Bentonit kann Toxine aller Art aus dem Organismus befördern. Aber es kann auch dazu genutzt werden, um schädliche Darmbakterien zu eliminieren.




Milchsäurebakterien beugen Diabetes vor


Milchsäure- und Bifidobakterien sind in der Lage, einer Diabeteserkrankung vorzubeugen.

Hochwertige und empfehlenswerte Probiotika finden sich zum Beispiel in rohem milchsauer vergorenem Gemüse. Das bekannteste ist das Sauerkraut. Doch können auch andere Gemüse sehr leicht selbst milchsauer vergoren werden, wie z. B. Möhren, Knollensellerie oder rote Bete.

Wem es zu aufwändig ist, täglich fermentierte Gemüse zu essen, kann auch auf Probiotika in Kapselform oder Flüssigform zurückgreifen.


Aspartam - Risiko für Diabetes steigt


Künstliche Süßstoffe, wie Aspartam sind schädlicher als industrieller Zucker. Greifen sie deshalb auf Alternativen wie Stevia zurück.

Stevia enthält weder Kalorien noch Zucker, reguliert den Blutzuckerspiegel, schützt die Zähne vor Kariesbefall und ist im Gespräch, den Blutdruck zu senken. Mittlerweile gibt es viele Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe, doch keiner ist so natürlich und gleichzeitig so vorteilhaft für unsere Gesundheit wie Stevia (Stevia rebaudiana).


Vitamine, für Diabetiker besonders wichtig


Diabetiker benötigen natürlich ALLE Vitamine in ausreichender Menge – wie jeder andere Mensch auch. Bei chronischen Krankheiten jedoch ist der Vitalstoffbedarf grundsätzlich erhöht. Gleichzeitig werden bei Diabetes von den wasserlöslichen Vitaminen deutlich größere Mengen mit dem Urin ausgeschieden als bei gesunden Menschen, was den Bedarf noch weiter steigen lässt.




Pflanzliche Proteinquellen besser als Fleisch


Ein hoher Fleischverzehr erhöht das Risiko für Diabetes. Tauschen sie Fleisch gegen
pflanzliche Proteinquellen wie z. B. Nüsse oder Vollkornprodukte aus.




Luteolin und Apigenin wirken gegen Diabetes

Luteolin und Apigenin wirken antioxidativ, entzündungshemmend, senken den Blutzuckerspiegel und beugen der Neubildung von Körperfett vor.

In folgenden Lebensmitteln ist Luteolin und Apigenin enthalten: Karotten, Sellerie, Pfefferminze, Petersilie, Kohl, Zwiebeln, Grapefruit, Orangen, Zistrose, Paprika.


Brokkolisprossen und Brokkoli - Geheime Waffe gegen Diabetes

Sulforaphan aus Brokkoli senkt die Glucoseproduktion in den Leberzellen und reguliert den Blutzuckerspiegel. Brokkoli am besten roh, gedünstet oder blanchiert verzehren.


Kurkuma unterstützt Diabetiker bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels

Kurkuma wirkt positiv auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel. Denn Kurkuma verbessert die Insulinempfindlichkeit der Zellen, so dass mehr Blutzucker aus dem Blut in die Zellen aufgenommen werden kann. Der regelmäßige Verzehr von Kurkuma bzw. die Einnahme von Kurkuma bei Diabetes kann die Kontrolle des Blutzuckerspiegels erleichtern.


Zimt - Diabeteskiller und Fatburner


Zimt kann die Blutzuckerwerte und außerdem den Cholesterinspiegel senken. Gleichzeitig kurbelt Zimt als wärmendes Gewürz den Stoffwechsel an, was hilfreich sein kann, wenn man Gewicht verlieren möchte. Zimt ist außerdem sehr reich an sekundären Pflanzenstoffen. Zimt reguliert den Blutzuckerspiegel.


Heidelbeeren gegen Diabetes

Heidelbeeren gelten seit Langem als geballte Gesundheitsfrüchtchen. Sie geben den Beeren nicht nur ihre blaue Farbe, sondern regulieren den Blutzuckerspiegel und die Verbrennung von Bauchfett anregen.


Bockshornklee gegen Diabetes

Die im Bockshornklee vorkommende Aminosäure 4-Hydroxyisoleucine trägt dazu bei, die Insulinresistenz bei Diabetes-zu reduzieren und deren Blutzuckerspiegel in Balance zu halten.

Auch als Tee können die gesundheitsfördernden Wirkstoffe des Bockshornklees genossen werden.

Kokosöl gegen Diabetes


Kokosöl tritt mehr und mehr aus dem Schatten anderer hochgepriesener Pflanzenöle. Im Gegensatz zu Oliven- oder Sonnenblumenöl beispielsweise setzt sich Kokosöl nicht aus langkettigen, sondern aus mittelkettigen Fettsäuren zusammen.

Diese besondere Molekularstruktur senkt das Diabetes-Risiko, denn unsere Zellen benötigen für den Abbau der kleineren mittelkettigen Moleküle keine Glukose. Die Insulinproduktion wird insofern nicht beeinträchtigt.


Während die langkettigen Fettsäuren anderer Öle es sich als Fettpölsterchen bequem machen, stehen die antioxidativen, antibakteriellen und antifungualen Fettsäuren der Kokosnuss unserem Körper umgehend als Energielieferanten zur Verfügung.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Begleitung im Alltag bei Kindern & Jugendlichen


Kinder und Jugendliche mit Diabetes wünschen sich ein normales Leben genau wie alle anderen Kinder. Sie sind ebenso leistungsfähig und möchten in der Schule oder im Sportverein keine Sonderstellung einnehmen. Für Eltern ist das oft eine Gratwanderung: Einerseits wollen sie ihre Kindern zur Selbstständigkeit ermutigen, andererseits haben sie das Gefühl, ihr Kind mit Diabetes ständig schützen und kontrollieren zu müssen.

Experten raten Eltern, das Kind so früh wie möglich in die Diabetestherapie einzubeziehen, wie es auch in der Diabetesschulung der Fall ist. Das Kind machen zu lassen, was es kann und es da zu unterstützen, wo seine Fähigkeiten noch nicht ausreichend entwickelt sind. Dabei ist es wichtig, nicht zu früh Verantwortung zu übertragen. Auch bei Jugendlichen sollten Eltern noch als “Coach” zur Seite zu stehen. Es gibt keine Regeln dafür, wann ein Kind in welchem Alter die Therapie selbst übernehmen soll.


Kindergarten und Schule


Informieren Sie Kindergarten und Schule frühzeitig über den Diabetes Ihres Kindes. Bringen Sie zum Gespräch Informationsmaterial für Erzieher und Lehrer mit. Wenn Sie sich unsicher fühlen: Bitten Sie Ihre Diabetesberaterin, Sie zu begleiten.

Ausflüge und Klassenfahrten


Ein mit seinem Diabetes vertrautes Kind kann an Ausflügen und mehrtägigen Klassenfahrten genauso selbstverständlich teilnehmen wie am Sport. Je nach Alter und Selbständigkeit braucht das Kind bei solchen besonderen Aktivitäten aber etwas mehr Aufmerksamkeit und eine gute Vorbereitung. Besonders bei jüngeren Kindern kann es sinnvoll sein, dass ein Elternteil als Begleitung dabei ist.

Das Ausflugsprogramm sollten die Betreuer und Eltern zusammen vorab mit dem Kind besprechen. Ungewohnte körperliche Belastungen wie Wanderungen, Ski- oder Badetage werden eine Umstellung des Therapieplans nötig machen. Insulindosis und Ernährung müssen auf die körperliche Belastung und den veränderten Tagesablauf abgestimmt werden.

In der Verantwortung der Betreuer vor Ort liegt es, darauf zu achten, dass das Kind seine Zeiten für Mahlzeiten und Spritzen einhält. Zur Sicherheit sollten sie auch stets ein Päckchen Traubenzucker gegen Unterzuckerungen dabei haben.


Diabetes und Schwangerschaft


Aufgrund besserer Behandlungsmöglichkeiten kann heutzutage den meisten Frauen mit Diabetes grundsätzlich zugeraten werden, wenn der Wunsch nach einer Schwangerschaft besteht.

Die Voraussetzung für eine Schwangerschaft bei Frauen mit Diabetes ist zunächst einmal eine optimale Blutzuckereinstellung, da es sonst nur schwer zu einer Empfängnis kommen kann. Aber auch für die Dauer der gesamten Schwangerschaft ist eine optimale Blutzuckereinstellung sehr wichtig, denn hierdurch werden die Risiken für Mutter und Kind reduziert.

Die Dosierung des Insulins ist nicht immer einfach, denn der Insulinbedarf ändert sich im Verlauf einer Schwangerschaft bis zur Entbindung. Während der ersten drei Schwangerschaftsmonate ist der Bedarf unverändert oder sogar niedriger als zuvor. Dann aber steigt er in der Regel stark an, da die Insulinempfindlichkeit des Körpers durch die Schwangerschaftshormone herabgesetzt wird. Der Insulinbedarf kann sich bis zur Entbindung manchmal sogar verdoppeln. Auch bei Frauen mit Diabetes wird eine natürliche Geburt zum errechneten Termin angestrebt.



Besonders Kinder, Jugendliche und Schwangere sollten hierbei die zwölfgenannten, ganzheitlichen Maßnahmen beherzigen.


Die Industrie freut sich über Ihren Diabetes


Natürlich erzählt Ihnen so gut wie niemand, dass einem Diabetes zu fast 100 Prozent vorgebeugt und dieser sogar geheilt werden kann. Hauptsächlich deshalb, weil Ihnen niemand zutraut, dass Sie Ihren Lebensstil jemals ändern könnten (die Ärzte könnten es vermutlich selbst nicht).

Aber auch, weil Diabetes sehr gut für die Wirtschaft ist. Denn bei den zu erwartenden Gewinnen, die sich aus dem Anstieg der Diabetesfälle bis zum Jahr 2050 ergeben werden, handelt es sich um viele hundert Milliarden Dollar.

Also wird niemand Sie von Diabetes heilen wollen. Ihr Arzt kann Sie mit Tabletten und Insulin versorgen, aber heilen kann er Sie nicht.

Die einzig wirkliche Heilung kann nur durch SIE selbst erfolgen – indem Sie ändern, was Sie essen, indem Sie sich für sinnvolle Nahrungsmittel entscheiden und indem Sie sich regelmäßig bewegen.





Samstag, 8. Juli 2017

Was ist Diabetes - 12 Punkte wie sie sich der Krankheit entgegenstellen!


Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu chronisch erhöhten Blutzuckerwerten führt. Dazu kommt es, wenn die Produktion des Hormons Insulin entweder teilweise reduziert oder vollständig erschöpft ist.

Drei Faktoren gelten als Freifahrkarte mitten hinein in den Diabetes: Übergewicht, Bewegungsmangel und die Vorliebe für eine kohlehydratreiche Ernährung. Umgekehrt bedeutet das: Normalgewicht, körperliche Aktivitäten und eine gesunde Ernährung heilen Diabetes.


Wie entsteht Diabetes?


In den Langerhans'schen Inseln der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) wird das Hormon Insulin gebildet. Insulin wird von den Körperzellen gebraucht um den Zucker (Glukose) aus der Blutbahn aufzunehmen. Der aufgenommene Zucker wird zur Energiegewinnung benötigt. Kann die Glukose nicht von den Zellen aufgenommen werden, steigt deren Konzentration im Blut an. Bei einer Überschreitung einer gewissen Menge im Blut gelangt der Zucker in den Harn und wird ausgeschieden. Durch die erhöhten Blutzuckerkonzentrationen werden Augen, Nieren und Nerven nachhaltig geschädigt.

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1. Falsche Ernährung


Eine falsche Ernährung auf der Grundlage von großen Mengen kohlenhydrathaltiger Nahrungsmittel und gezuckerter Getränke führt in Kombination mit Bewegungsmangel bei vielen Menschen über etliche Jahre hinweg schließlich zur beschriebenen Insulinresistenz der Zellen. Diese großen Zucker-, Stärke- und Weißmehlmengen verursachen mehrmals am Tag einen überdurchschnittlich starken Anstieg des Blutzuckerspiegels. Die Bauchspeicheldrüse muss folglich immer wieder riesige Mengen Insulin zur Verfügung stellen, um die Flutwelle an Zucker aus dem Blut in die Zellen zu schaffen.


2. Bewegungsmangel


Bewegungsmangel ist ebenfalls ein Faktor, der die Entwicklung einer Insulinresistenz und damit eines Diabetes fördert.

3. Übergewicht


Übergewicht gilt als Risikofaktor für die Entstehung einer Insulinresistenz. Untersuchungen haben ergeben, dass 65 – 70 Prozent aller stark übergewichtigen Personen mehr oder weniger insulinresistent sind.



4. Chronische Entzündungen


Chronische Entzündungen gelten neuerdings als mögliche Auslöser für viele verschiedene Krankheiten, wie z. B. für Arteriosklerose, aber auch für Diabetes. Dabei spielt manchen Wissenschaftlern zufolge spielt gerade das eben erwähnte Übergewicht eine Rolle, und zwar insbesondere dann, wenn ein dicker BAUCH vorhanden ist. Im Bauchfett sollen oft unbemerkte Entzündungsherde liegen, die dazu führen können, dass das Insulin seine Funktion nicht mehr erfüllen kann.

5. Fettleber

Eine bestehende Fettleber kann die Entstehung von Diabetes begünstigen. Eine Fettleber wiederum entsteht mit Vorliebe bei Alkoholmissbrauch und bei einer allgemeinen Neigung zur Maßlosigkeit (zu viel Zucker, zu viel Fett) so dass auch bei Diabetes übermäßiger Alkoholgenuss eine Verschlimmerung bewirken kann.

6. Magnesiummangel


Magnesiummangel kann enorm zu einem Diabetes beitragen. Nur ein adäquater Magnesiumspiegel im Blut ermöglicht es der Bauchspeicheldrüse, genügend Insulin auszuschütten. Ohne Magnesium kann die Bauchspeicheldrüse also nur eingeschränkt arbeiten.

Außerdem sorgt Magnesium dafür, dass das Insulin den Zucker aus dem Blut entfernen und in die Zellen hinein transportieren kann. Fehlt Magnesium, dann machen die Zellen dicht und lassen die Glucose nicht oder nur noch selten eintreten (beginnende Insulinresistenz).



Ganzheitliche Maßnahmen bei Diabetes


Mit den folgenden Maßnahmen kann Diabetes erträglicher werden so dass die Risiken für die typischerweise im Verlauf der Erkrankung eintretenden Folgeschäden reduziert werden können.

1. Zucker meiden


Zucker in jeder industriell verarbeiteten Form sollte weitgehend gemieden werden - übrigens nicht nur wegen des Diabetes, sondern weil isolierte Zuckerarten der Gesundheit auf vielen Ebenen gleichzeitig schaden.

Das schließt Haushaltszucker, Vollrohrzucker, Rohrzucker, Rübenzucker, Fruchtzucker sowie sämtliche sirupartigen Süßungsmittel mit ein.

Auch Fertigprodukte oder gar Getränke, die Zucker in irgendeiner Form enthalten, sollten künftig gemieden werden. Das ist anfangs nicht leicht, aber durchaus machbar.
So kommen beispielsweise Stevia in Frage, Erythrit, oder Kokosblütenzucker.

Stevia, das süße Wunderkraut erweist sich im Vergleich zu Handelszucker als enorm. Aber selbst die Kombination in den Blättern der Stevia-Pflanze weist immer noch eine deutlich stärkere Süßkraft auf als der bekannte Zucker aus Rüben. Ein weiterer großer Vorteil liegt darin, dass Stevia praktisch nicht verstoffwechselt wird. Es beeinflusst nicht die Kalorienbilanz, der Blutzuckerspiegel wird nicht beeinflusst und erhöht nicht das Kariesrisiko.

Da Stevia also keinerlei Kalorien aufweist, ist es somit auch nicht für Übergewicht und die damit einhergehenden Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich. Weil es zudem auch den Blutzuckerspiegel nicht beeinträchtigt, geht auch keine Diabetes-Gefahr vom Konsum aus. Somit dürfen auch Diabetiker Stevia nutzen.

Darüber hinaus hat sich der Süßstoff in einigen Studien sogar als leicht gefäßerweiternd herausgestellt.

Erythrit (Erythritol) ist ein praktisch kalorienfreier, in der Natur vorkommender und zahnfreundlicher Zuckerersatz, der sich wegen seiner vielen positiven Eigenschaften immer größerer Beliebtheit erfreut.

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Erythrit 


Erythrit bietet etwa 70-80% der Süßkraft von herkömmlichem Haushaltszucker, ohne dessen negative Eigenschaften zu besitzen. Es hat einen glykämischen Index von 0, lässt also den Blutzuckerspiegel nicht steigen und muss bei der Kohlenhydratbilanz nicht berücksichtigt werden. Im Gegensatz zu künstlichen Süßstoffen wie Aspartam oder Saccharin, die synthetisch hergestellt werden, stellt Erythrit für den Organismus kein Fremdstoff dar.

Kokosblütenzuckeroder auch Kokoszucker kann fast überall den üblichen Zucker ersetzen und bringt ein phantastisches Karamell-Aroma mit. Kokosblütenzucker kann aber noch viel mehr: Er hat einen extrem niedrigen Glykämischen Index (35) und bringt, weil er nicht raffiniert wird, eine Menge Nährstoffe mit, die in dieser Menge weder in Zucker noch in den verschiedenen Sirupen enthalten sind.


2. Kein Fruchtzucker


Viele Jahrzehnte lang empfahl man Diabetikern Fruchtzucker als gesundes Süßungsmittel. Inzwischen weiß man, dass Fruchtzucker die Einlagerung von Fetten im Fettgewebe und in der Leber fördern kann und daher ein Zusammenhang zwischen Fruchtzucker und der Entstehung einer Fettleber vermutet wird.

Fruchtzucker kann ferner zu einer krankhaften Erhöhung der Blutfette und sogar - auch bei Nicht-Diabetikern - zu einem erhöhten Insulinspiegel im Blut führen.

Fruchtzucker aus frischen, reifen Früchten hingegen ist im Rahmen einer basischen Ernährungsweise vollkommen unbedenklich.


3. Synthetische Süßstoffe meiden


Synthetische Süßstoffe gehören nicht zu einer naturbelassenen Ernährungsweise und werden daher nicht empfohlen. Ein natürlicher süßer Stoff ist, wie oben erwähnt Stevia, den es in verschiedenen Varianten zu kaufen gibt. Stevia schmeckt nicht nur süß, sondern soll gleichzeitig einen positiven Einfluss auf Diabetes haben, indem sie die Insulinsensitivität der Zellen verbessern können soll.

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4. Basische Ernährung


Stellen Sie Ihre Ernährung auf eine vital-stoffreiche und basenüberschüssigeErnährungsweise aus frischen und hochwertigen Zutaten um. Frische Salate und Gemüsegerichte sollten Ihre künftigen Grundnahrungsmittel werden. Ergänzen Sie sie mit Nüssen, Ölsaaten und Sprossen oder einer kleinen Beilagenmenge aus Hirse, Quinoa, braunem Reis oder Vollkorn-Dinkelbulgur. Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten aus frischen Zutaten am besten selbst zu und meiden Sie Fertigprodukte. Verwenden Sie statt Kuhmilch häufiger Mandelmilch.

5. Fleisch reduzieren


Wissenschaftler stellten fest, dass - entgegen der bisherigen Annahme - nicht nur verarbeitete, also gepökelte Fleisch- und Wurstprodukte, sondern auch unverarbeitetes rotes Fleisch wie z. B. Steak, Schnitzel, etc. zu einem erhöhten Risiko für die Entstehung von Diabetes führen kann.

Außerdem stellten die Wissenschaftler fest, dass sich das Diabetesrisiko signifikant verringert, wenn das Fleisch durch andere (gesündere) eiweißreiche Lebensmittel ersetzt wird, wie etwa durch Nüsse und Vollkorngetreide.

6. Übergewicht abbauen
Mit all den genannten Maßnahmen purzeln die möglicherweise überflüssigen Kilos ganz automatisch. Gerade im Hinblick auf das Bauchfett und dessen Entzündungspotential ist ein Abbau dieser "Fettreserven" in Bezug auf die Diabetes-Therapie unumgänglich.


8. Magnesiumhaushalt optimieren


Der Zusammenhang zwischen Diabetes und einer mangelhaften Magnesiumversorgung ist noch nicht sehr bekannt. Dennoch zeigten Studien, dass ein Großteil der Diabetiker an einem chronischen Magnesiummangel leidet. Natürlich kann Magnesium allein Diabetes nicht heilen, doch ist ohne Magnesium eine Heilung gar nicht erst möglich.

Der Organismus kann durch die gezielte Auswahl magnesiumreicher Lebensmittel wie grünes Blattgemüse, Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Mandeln mit Magnesium versorgt werden.

9. Omega-3-Fettsäuren zuführen


Besonders effektiven Schutz vor Diabetes bieten die mehrfach ungesättigtenOmega-3-Fettsäuren, weil sie zu einer Verringerung von chronischen Entzündungen führen und die Insulinresistenz des Körpers verbessern. Wer diese Fette regelmäßig verwendet, kann davon ausgehen, dass sich sein Diabetes-Risiko um etwa die Hälfte reduziert. Omega-3-Fettsäuren finden sich in Leinsaat, Leinöl, Hanfsaat oder Hanföl.

10. Mandeln essen


In einer Studie zeigte sich, dass Mandeln die Insulinresistenz der Zellen stark vermindern können. Dazu ist der Verzehr von täglich etwa 60 bis 80 Gramm erforderlich.


11. Wasser trinken


Das Trinken von täglich 2 bis 3 Litern reinem kohlensäurefreiem Quellwasser reguliert den Wasserhaushalt des Körpers, hilft beim Ausscheiden schädlicher Stoffwechselabbauprodukte und reduziert den Heißhunger auf Süßes.

12. Sport treiben


Keine Sorge, Sie müssen sich nicht binnen kürzester Zeit zum Athleten mausern. Schon ein 30minütiger Spaziergang hat eine wunderbare Wirkung, um Diabetes vorzubeugen bzw. in den Griff zu bekommen.


Wichtig ist nur, dass Sie JEDEN Tag spazieren gehen. Es geht also nicht darum, Rekorde aufzustellen, sondern darum, dass Sie sich wirklich TÄGLICH bewegen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Hinweise dafür, dass regelmäßige Bewegung die Insulinempfindlichkeit der Zellen deutlich erhöht.



Fazit


Sie haben es selbst in der Hand, auch wenn ihnen die Ärzte und Pharmaindustrie etwas anderes vorgauckeln möchten!
Die zwölf Punkte sind in jedem Falle gut und schnell umsetzbar. Wichtig ist nur, nicht den Mut und die Ausdauer verlieren, weil wie in jeder Lebenslage heißt es auch hier: Durchhalten und weitermachen!

In jedem Fall ist eine Entscheidung gefragt, wie es mit ihrer Gesundheit und damit mit Ihrem Leben weitergehen wird - IHRE Entscheidung.